Mitgliederversammlung 2020

In der diesjährigen Mitgliederversammlung (Sonntag, 08. März) gab es keine Neuwahlen und auch keine Ehrungen, denn diese sollen im Oktober am Ehrenabend des Vereins zum 100-jährigen Jubiläum vorgenommen werden. Umso erfreulicher war es, dass immerhin 55 Vereinsmitglieder ins Sportheim gekommen waren, davon erstaunliche 40 % Frauen, was den derzeitigen Trend im Verein widerspiegelt. Im Jahr 2019 musste unser Verein von den zwei treuen Vereinsmitgliedern Manfred Stark (fast 50 Jahre Vereinsmitglied, vier Jahre 2. Kassier, 6 Jahre 1. Schriftführer) und Erich Schmitt (60 Jahre Vereinsmitglied, Abteilungsleiter bzw. stellvertretender Abteilungsleiter Tischtennis) Abschied nehmen und legte für sie eine Gedenkminute ein.

 

In den Berichten der Vorsitzenden wurde auf verschiedenen Themen eingegangen wie die gelungene Aktion, Männer ab 30 Jahren für den Verein und die AH-Abteilung zu interessieren. Sebastian Dees wies darauf hin, dass es jetzt endlich auch freies WLAN im Sportheim gibt und informierte über die bevorstehenden Fest wie den Kunsthandwerker- und Bauernmarkt an Pfingsten.

 

Auch der Vorstand Liegenschaften Steffen Rauh hatte in seinem Rückblick auf 2019 allerhand zu erzählen: Es gab zahlreiche (40 – 50 Einsätze) Pflegemaßnahmen für die beiden Sportplätze. Dabei muss besonders die Mithilfe des Golfclubs Bad Kissingen hervorgehoben werden, die spezielle Gerätschaften ausgeliehen hatte. Zum ersten Mal seit langem wurde im Herbst auch wieder einmal ein großer gemeinsamer Arbeitseinsatz am Sportplatz durchgeführt. Viele Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen im und am Sportheim sind im Laufe des Jahres angefallen wie die Beleuchtungsanlage innen und außen, neue Lautsprecher im Nebenraum, Heizungsanlage, Lüftungsanlage im Gastraum, Elektroanlage Küche. Beim jüngsten Sturm „ Sabine“ am 10. Februar war auch das Dach des Sportheims betroffen. Für das Jahr 2020 sind der Austausch des Gasbrenners für das Obergeschoss des Sportheims und die Sanierung des Daches der alten Umkleide geplant.

 

Im Bereich Finanzen sieht es nach Aussage des Kassiers Thomas Mehn gut aus, man habe ein gutes Polster für die anstehenden Ausgaben im Jubiläumsjahr. Bei der Silvestergala hat der Verein keinen Gewinn erzielt, aber das war auch nicht der Zweck. Das Ziel einer guten Außenwirkung und einer schönen und bezahlbaren Feier für die Vereinsmitglieder wurde erreicht. Nach Aussage des 2. Kassiers Michael Distler sind die Mitgliederzahlen stabil und haben sich mit aktuell 567 Mitgliedern seit einigen Jahren bei ca. 550 Personen eingependelt. Die Verteilung auf die Abteilungen sieht wie folgt aus:

  • Basketball 57
  • Fußball 220
  • Turnen und Gymnastik 248
  • Damenfußball 42

Anhand dieser Zahlen kann man sehen, dass die Abteilung „Fitness und Gesundheit“ mit ihren 248 Mitgliedern, die in insgesamt zehn verschiedenen Gruppen für Kinder und Erwachsene beim TSV Sport treiben, inzwischen die Fußball-Abteilung (männlich) mit ihren 220 Mitgliedern überholt hat

 

Nach der Entlastung der Vorstandschaft folgte der Bericht des neuen Festausschuss-Vorsitzenden

Alexander Zitzmann: Im zeitlichen Ablauf feierten wir das Dorf- und Marktfest, das Waldfest und die Silvestergala, die durchweg sehr gut gelaufen sind. Die Biergarteneröffnung fiel 2019 aus.  

 

Der mit großem Abstand längste Tagesordnungspunkt sind die Berichte der einzelnen Abteilungen, die über die Arbeit in ihren verschiedenen Gruppen berichte. Die Arbeit in der mitgliederstärksten Abteilung „Fitness und Gesundheit“ wurde detailliert von ihrer umtriebigen Abteilungsleiterin Christine Federlein beleuchtet. Zu den schon bestehenden zehn verschiedenen Sportangeboten werden demnächst noch weitere hinzukommen, wie zum Beispiel Dance Fitness für Kinder und ein Tanzkurs für Erwachsene. Außerdem wird die Abteilung Angebote wie Wanderungen oder eine Weihnachtsmarktfahrt für ihre Mitglieder durchführen.

 

Ein weiteres Standbein ist der Fußball, wobei sich dieser in den Frauenfußball, Jugendfußball und Herrenfußball untergliedert. Die neue Abteilungsleiterin bei den Frauen, Nicole Lutz, konnte Erfreuliches berichten: die Mannschaft hat letztes Jahr die Freizeitliga in Führung liegend verlassen, um rechtzeitig im September in der neuen Liga anfangen zu können. Seitdem spielen die Ebenhäuser Damen in der Kreisliga Rhön 3, wo sie auf dem ersten Tabellenplatz in die Winterpause gingen. Ebenfalls erfreulich sind die vielfältigen Aktivitäten der Mannschaft wie der Tag des Mädchenfußballs, das Hallenturnier oder die „Summer Feeling“ Party im August; eine weniger schöne Tatsache ist, dass schon seit August 2019 dringend ein Trainer für die Damenmannschaft gesucht wird und noch immer nicht gefunden werden konnte.

 

Dem Frauenfußball zugeordnet wurde auch die „Ballbina kickt“-Gruppe, die äußerst erfolgreich mit inzwischen 34 Mädchen von Johanna Bausewein und Sina Zwirlein geleitet wird. Es handelt sich um ein Projekt des Bayerischen Fußballverbandes und richtet sich speziell an Mädchen zwischen 6 und 14 Jahren, die im Verein Fußball spielen möchten. Bisher waren sie an die JFG Oberes Werntal angegliedert, werden aber vermutlich ab der Saison 2020 selbstständig als Spielgemeinschaft auftreten.

Die JFG Oberes Werntal wird 2020 aufgelöst, weswegen ab sofort alle Jugendfußballmannschaften der Großgemeinde als Spielgemeinschaften geführt werden.

 

Hier gibt es laut Jugendleiter Harald Wolz Mannschaften von U7 bis U15, wobei die U9 und U11 sogar mit je zwei Mannschaften aufwarten können. Fußball gespielt wird natürlich auch bei den Herren, wobei Abteilungsleiter Alexander Schreiner von Licht und Schatten zu berichten hatte. Zwar läuft der Herrenfußball läuft schon seit einigen Jahren sehr erfolgreich als Spielgemeinschaft mit dem TSV Oerlenbach und die erste Mannschaft konnte nach der siegreichen letzten Saison sogar in die Kreisliga Rhön aufsteigen. Aber dort lief es in der Hinrunde nicht mehr so gut und man steht - ebenso wie die 2. Mannschaft - weit abgeschlagen hinten in der Tabelle. Personelle Verstärkung wird hier dringend gebraucht.

 

Nur in der Theorie gehört auch die Abteilung „Alte Herren“ noch zu den Fußballern, waren deren Mitglieder früher zumeist Fußballsportler. In der Praxis werden dort nicht mehr die Fußballschuhe, sondern eher die Wanderschuhe geschnürt. Sie gehen regelmäßig zum Wandern, fahren Rad, kegeln und spielen Karten. Die Geselligkeit wird gepflegt durch gemeinsame Ausflüge und den Besuch von Theatervorstellungen sowie Konzerten. 

 

Eine weitere gelungene Spielgemeinschaft mit dem TSV Oerlenbach ist die SG Basketball, die schon seit den frühen Siebziger Jahren zusammen mit dem Nachbarverein betrieben wird. Bärbel Gunreben, die früher als Spielerin und nun als Trainerin und stellvertretende Abteilungsleiterin fungiert, berichtete, dass auch die Basketballer noch personelle Verstärkung brauchen könnten, da man wegen Spielermangels eine Jugendmannschaft vom Spielbetrieb abmelden musste und deswegen nur noch mit vier Teams am Start ist.

 

Zu kritisieren oder anzumerken hatten die anwesenden Vereinsmitglieder nichts, waren doch die im Jubiläumsjahr bereits bewältigten Veranstaltungen durchwegs sehr gut verlaufen. Es begann mit der grandiosen Silvestergala, danach kam der Fasching mit der Rekordbeteiligung von fast 100 TSV-Teilnehmern beim Faschingsumzug des FCSH Ebenhausen sowie der von der Showtanzgruppe „Just Dance“ erfolgreich durchgeführten Tanzgala. Das im Mai anstehende große Jubiläumsfest ist die nächste Herausforderung, der sich die Vereinsführung zusammen mit seinen Mitgliedern stellen muss.

 

Als die Mitgliederversammlung am 8. März stattfand, konnte man die ersten Auswirkungen der Corona-Pandemie bereits spüren, denn die ersten Veranstaltungen wurden abgesagt. Binnen einer Woche hat sich die Lage in Deutschland dramatisch zugespitzt, alle Sportveranstaltungen wurden abgesagt, danach die Schulen und Kindergärten geschlossen und zwei Wochen nach unserer Versammlung trat die von Ministerpräsident Markus Söder verhängte Ausgangssperre in Kraft. Seitdem findet kein Vereinsleben mehr statt. Aber nein, langsam beginnt man damit, andere Wege zu finden, sich wieder sportlich zu betätigen. Angebote sollen über Video und ähnlich Kanäle laufen. Not macht erfinderisch. 

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